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(etwas verspätet) Singapur Teil 2

Autor: Helen | Datum: 29 September 2013, 13:11 | 1 Kommentare

Gigantisch, luxuriös, voller Überraschungen, sauber, voller Menschen und Autos, vielfältig und vielschichtig, gesichert bis zum geht nicht mehr und voller Statussymbole.

Eigentlich waren wir nur hier um unsere Visum zu beantragen. Doch ist mensch erstmal in dieser Stadt, dann muss mensch das auch nutzen. Zwar waren wir nur knappe 6 Tage da, aber wir haben so viel gesehen, doch längst nicht alles.

Das wichtigste: ich habe mein Visum. Für ein Jahr darf ich nun in Indonesien bleiben.
Dazu ist gesagt, die Indonesische Botschaft ist riesig. Eine riesige Villa für den Botschafter oder die Botschafterin und direkt da dran das riesige Bürogebäude. Und das witzigste, es gibt Hühner auf dem Hof. Du bist mitten in Singapur, wo es eigentlich gar keine wirklichen Tiere gibt, vielleicht außer ein paar Vögeln (es gibt nicht mal Hunde, die irgendwelchen Menschen gehören). Die Hühner geben der Botschaft irgendwie da Flair einer Oase. Doch um überhaupt auf den Hof zu kommen, muss mensch seinen Ausweis abgeben und man bekommt eine Visitercard. Erst dann ist einem der Zutritt möglich.

Sicherheit verdammt wichtig für die meisten. Sogar unser erstes Hostel (wo wir nur ein paar Matratzen auf dem Boden lagen) war an fast jeder Tür Arlamgesichert. Auch die vielen Sicherheitshinweise in der MRT (U-Bahn) überfluteten eine/n. Die Bitte war, dass mensch jede verdächtige Person oder Gegenstand doch bitte sofort melden sollte. Dazu gab es dann auch die passenden Filme an jeder Haltestelle. Witzig und übertrieben zugleich.

Ich war zur gleichen Zeit in Singapur wie die Formel 1. Das ist ein riesiges Specktakel. Ganze Straßen werden schon Tage vorher gesperrt und sogar als Fußgänger/in kommt man nicht über diese Straßen. An dem Sonntag wollten wir uns zumindest den Anfang des Rennens von irgendwo oben angucken. So fanden wir eine Mall, die einen Foodcourt genau mit Blick auf einen Teil der Strecke hatte. Wir waren nicht die einzigen, die die Idee hatten sich das Rennen kostenlos anzugucken. Als kaum noch Platz vor der riesigen Glasfront war, gingen die Menschen zu den Notausgängen, wo an der Treppe einige Balkone mit dabei waren, aber auch die waren sehr schnell voll. Doch mensch brauchte eigentlich nichts sehen, mensch hörte schon genug. Es ist schon irgendwie klar, dass das Rennen laut ist, aber sooo laut?? Die Autos hörten sich an als würden sie gleich in die Luft gehen. Es war schon irgendwie lustig, das mal so live mitzubekommen, aber das wird wohl das letzte Mal gewesen sein, dass ich  mich mit der Formel 1 so beschäftigt habe :D

Doch die Formel 1 war nicht die einzige Überraschung, die Singapur zu bieten hatte. Als wir irgendwann erst einmal genug von den Autos hatten, wollten wir etwas trinken gehen, doch wir verliefen uns und kamen mitten in dem Bankenviertel raus. Als wir uns gerade orientieren wollten, sahen wir ein riesiges Feuerwerk. Es war einfach gigantisch und lang!! Und um es noch besser zu machen, kamen wir an den Singapore River raus, mit einem Blick auf der einen Seite auf das Marina Bay Sands Hotel, Singapore Flyer und die Lotusblüte und auf der anderen Seite die riesigen Hochhäuser des Bankenviertels. Und in der Mitte der Merlion, das Wahrzeichen Singapurs. Eine Figur mit einem Löwen Kopf und dem Körper eines Fisches. Es war einfach ein wahnsinniger Blick. Um dies noch besser zu machen fing auf einmal eine Lichtshow vor dem Marina Bay Sands Hotel an, mit Musik, Laisershow und minni Feuerwerk. Das war echt ein genialer Abend. Zum Abschluss haben wir uns dann eine Kneipe näher am Hostel gesucht. Wo am Abend da vor der Bär tobte, war leider am Sonntagabend nicht viel los. Aber es war trotzdem ein gemütlicher Abschluss.

Am Montag sind wir in ein anderes Hostel umgezogen. Das Ende der Formel 1, viele Menschen sind abgereist und so gab es auch wieder Platz in den günstigeren Hostels. Das witzige daran, das zweite Hostel war um einiges preiswerter, aber wir hatten Betten, Frühstück sogar mit Müsli und mindestens drei Duschen. Footprints, wie es heiß war mitten in Little India.

In Little India fühlt man sich nicht wie in Singapur, es ist chaotisch, durcheinander, bunt, laut und viel voller. Aber das ist das geniale daran. Überall gibt es etwas Leckeres zu Essen, es riecht auch überall danach.

Ein weiteres Highlight war der Singapore Flyer. Das höchste Riesenrat der Welt. Noch höher als das London Eye. Wir waren genau zur richtigen Zeit da, teils haben wir alles noch im hellen gesehen und so am höchsten Punkt, war es schon fast dunkel, wo wirklich alles am Leuchten war. Ich liebe einfach Städte im Dunklen, es wirkt alles viel schöner und eindrücklicher.
Die Fahrt dauerte eine halbe Stunde und wenn es etwas klarer gewesen wäre, dann hätten wir bis nach Indonesien und Malaysia gucken können. Aber mensch hatte Blick auf das mehr, wo alles voller Boote war. Das ist auch nur in Singapur so, dass sogar das Meer überfüllt ist.

Natürlich haben wir auch die Orchard Road gesehen, die bekannteste Einkaufsstraße der Welt. (wer sie nicht kennt: ich kannte sie vorher auch nicht :D) In dieser Straße reiht sich eine Mall an die nächste, mit einem teuren Luxusladen neben dem nächsten. In einer der teuersten Malls, die 4 Stockwerke hat, wird gesagt, je tiefer man geht, desto billiger die Preise. Doch Läden wie Prada, Rolex, … waren schon im Erdgeschoss. Das krasse ist, dass die oberen Stockwerke trotzdem voll sind. Diese Stadt ist wirklich voller Geld, zu mindestens in manchen Teilen.
In einer neben Straße der Orchard Road ist die Straße mit den ältesten Häusern Singapurs. Ein ziemlich starker Kontrast. Auf einmal ist alles leise und kleiner. Die Häuser sind voller kleiner verschiedener Ornamente. Wunderschön! Das ist eher meine Gegend. Einige der Häuser waren sogar zu vermieten ;). Doch am Ende der Straße war eine Kneipe, mit einem großen Banner, dass verkündete: OKTOBERFEST, natürlich gab es dort auch deutsches Bier, Paulaner. Es gibt sogar ein Bistro „Brotzeit“, die Deutsches Essen haben, aber so veredelt, wie du es niemals in Deutschland finden würdest. Dort gab es dann sogar Früh Kölsch

Singapur ist ein Kulturmischmasch!

Als höchsten, höchsten Höhepunkt war der Besuch der Skybar auf dem Marina Bay Sands Hotel. Es ist zwar nicht die höchste Freiluftbar der Welt (in die sind wir leider nicht reingekommen, ein wenig zu jung) aber sie ist trotzdem verdammt hoch. Von da hat man einen Blick über die ganze Stadt. Sie ist auf jeden Fall höher als das Singapore Flyer. Sie ist eigentlich für ein anderes Klientele bestimmt, doch das war uns egal. Wieso sollen nur die Reichsten der Reichsten eine schöne Aussicht haben. Natürlich war der Cocktail oben um einiges überteuert, aber auch verdammt gut. Und einmal im Leben ist das schon ok! 

 

Das waren so die gröbsten Highlights dieser 6 Tage. Im Moment sitze ich in Jakarta am Flughafen und warte auf meinen Weiterflug nach Padang. In Padang gibt es dann nochmal einen Eintrag bis es wahrscheinlich am Samstag endlich nach Mentawai geht (:

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